29.07.2021

Mittagsruhe, Badebecken und Trampoline

Verhalten in der Klein-Garten-Anlage

Mittagsruhe

Der Einzelpächter, seine Angehörigen und von ihm beauftragte Dritte haben sich jederzeit so zu verhalten, dass kein anderer und die Gemeinschaft, mehr als nach den Umständen unvermeidbar, gestört werden.
Eine den Nachbarn belästigende und den Erholungswert beeinträchtigende Geräuschverursachung ist zu unterlassen. 
Die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung (32. BImSchV) regelt die Betriebszeiten von Geräten und Maschinen.
Mehr hier: Lärmschutz

Kinderlärm ist kein Lärm.

Vom 01. Mai bis 30. September ist täglich eine Mittagsruhe von 13 bis 15 Uhr einzuhalten. 
Dies gilt auch für das Benutzen eines Trampolin.

An Sonn- und Feiertagen gilt absolute Ruhe.
Jegliche Bauarbeiten, Rasenmähen, Befahren der Gartenwege mit Kfz sowie Verbrennen sind untersagt.

Badebecken
Transportable Badebecken (Kinderplanschbecken) mit einer Grundfläche von max. 5 qm und einer max. Füllhöhe von 50 cm dürfen im Kleingarten zeitweilig aufgestellt werden.
Chemische Wasserzusätze sind nicht gestattet.
Die Grundfläche darf bei rechteckigen Becken 2m x 2,50m und bei runden Becken einen Durchmesser von 2,50m nicht überschreiten.
Größere Becken (Pools oder Schwimmbecken) sind nicht erlaubt. Sie dürfen auch nicht fest installiert sein, dann sind sie  eine unzulässige Baulichkeit.
Anmerkung:
Kleingärtner achten auf einen sparsamen Wasserverbrauch, fangen Regenwasser auf und benutzen es zum gießen Ihrer Pflanzen.


Trampoline
Trampoline sind kleinere Baulichkeiten und sollten eine Grundfläche von 5 qm nicht überschreiten. Sie sind nach dem Sommer  abzubauen (Sturmgefahr).


In diesem Sinne wünscht der Vorstand 
weiterhin einen erholsamen Sommer!


23.06.2021

Rund um den Heckenschnitt


Hecken schneiden und Vogelschutz?

Nach Johanni (24. Juni) ist der richtige Zeitpunkt einen Form- und Pflegeschnitt vorzunehmen.

Verbindungswege in den Kleingartenanlagen müssen aus Gründen der Verkehrssicherheit frei zugänglich sein. Von Hecken oder Knicks in die Wege hineinragende Rosen- oder Beerentriebe dürfen die Wege nicht versperren. Hier ist ein Zurückschneiden jederzeit angezeigt.

Links vorbildlich - rechts Rückschnitt erforderlich
Das Bundesnaturschutzgesetz sagt im Kapitel 5 (Artenschutz) im § 39 (Allgemeiner Schutz wild lebender Tiere und Pflanzen): (1) Es ist verboten,
1. wild lebende Tiere mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund zu töten,...
3. Lebensstätten wild lebender Tiere und Pflanzen ohne vernünftigen Grund zu zerstören…

Für den Heckenschnitt kann es, um brütende Vögel zu schützen, in den einzelnen Bundesländern Verbotszeiträume für das Heckenschneiden geben.
In Schleswig-Holstein gilt:
Gesetz zum Schutz der Natur
(Landesnaturschutzgesetz – LnatSchG) vom 24. Februar 2010
§ 27 a Gehölzpflege
Es ist verboten, Bäume, die außerhalb des Waldes, von Kurzumtriebsplantagen oder gärtnerisch genutzten Grundflächen stehen, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom 15. März bis 30. September abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen; zulässig sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen.


Kaum noch ein Durchkommen - So nicht!

Wenn man den Heckenschnitt (Form- oder Pflegeschnitt) durchführen will muss man schauen, ob in der Hecke Vögel brüten und falls ja, darauf verzichten.
Darüber hinausgehende Pflegemaßnahmen, wie z.B. ein Gehölz ganz oder stärker abzuschneiden / auf den Stock zu setzten, sind nur außerhalb der nach dem Bundesnaturschutzgesetz bestimmten Schonfrist vom 01. März bis zum 30. September erlaubt.

Weitere Infos unter: http://www.kiel.de/rathaus/service/_leistung.php?id=9995886

20.05.2021

Schlüsselbund gefunden!

Auf der Stormschekoppel wurde ein Schlüsselbund mir rotem Schlüsselband gefunden.

Der Besitzer kann sich vertrauensvoll an den Vorstand wenden.